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Reinkarnation
Überwindung der Ohnmacht des Todes

Grenzerfahrungen der Bereiche zwischen den Lebzeiten

Hinweis auf die höheren Ziele einer Meditationspraxis, so wie sie in Wirklichkeit seit 1000 Jahren Inhalt der original buddhistischen Lehren ist.

Gehörst Du zu den an persönlicher Entwicklung aufgeschlossenen, an höherem Bewusstsein interessierten Menschen? Ist für Dich die Überlegung, schon mehrmals gelebt zu haben, Gegenstand für Betrachtungen, die Du zum Thema Reinkarnation angestellt hast? Bist Du bereit, den Horizont Deines Bewusstseins voll auszuschöpfen? Möchtest Du die höchsten geistigen Prinzipien erfahren und genau jene Disziplinen kennenlernen, die zu deren Realisation führen. Wenn ja, ist sicher, daß diese Information in höchstem Maße interessant für Dich ist.

Es sind sechs geistigen Fähigkeiten, deren Verwirklichung der Schlüssel für eine von Lebzeit zu Lebzeit wachsende Entwicklung ist. Bei der Realisation dieser Fähigkeit werden, Stufe für Stufe, die geheimnisvollsten Mysterien offenbar. Diese Fähigkeiten helfen uns das Vergessen beim Übergang von einer zur nächsten Lebzeit zu überwinden.

Die Möglichkeit an einem Seminar teilzunehmen, dass uns das wahrhaftig mystische Wissen vermittelt, gibt es nur sehr selten. Deshalb ist klar, daß wir die Gelegenheit nutzen sollten, um uns dieses weiterführende Wissen und  die daraus resultierenden Fähigkeiten zu erschließen.

Die wirklich spirituellen Lehren unserer Zeit haben die Themen Karma und Reinkarnation zum Thema. Seit unendlichen Zeiten erzeugen wir durch unsere Absichten, unsere Gedanken und unser Handeln Karma. Dieses können wir uns als einen unendlichen sich selbst dynamisierenden Strom von an Raum und Zeit gebundenen Ideen vorstellen. Durch die Identifikation mit der materiellen Daseinsebene und des Wertesystems innerhalb unseres Denkens, entstanden starke Bildekräfte. Diese formen unser Schicksal und lassen uns als den Menschen auf die Welt kommen, der wir sind. Als Mensch auf die Welt zu kommen hat immerhin den enormen Vorteil, bewusst an unserer Entwicklung arbeiten zu können.
 
Lassen wir aber den Dingen ihren Lauf, sind wir in Folge davon wie ohnmächtig, im ewigen Kreislauf der Dinge in einer Situation gebunden, in der wir viel Negatives erfahren müssen. Das muß nicht so sein. Wer bereit ist, mit jeder Faser seines Wesens an seiner geistigen Entwicklung mitzuwirken, wird von uns die Anleitungen erhalten, die er benötigt, um sicher aus dem Labyrinth der in gewohnheitsmäßigem Denken erstarrten, fixierten Vorstellungen zu kommen. Dieser Entwicklungsprozeß fördert spezielle, den meisten bisher unbekannte, geistige Fähigkeiten, bereichert die höheren Werte unserers Charakters und dient der Entfaltung des inneren, lichten Wesens.
 
Dabei gehören das Wissen über die geistige Gesetze und die Beschreibungen der Disziplinen, die diese speziellen Fähigkeiten hervorbringen, zu den Geheimlehren. Teils aus Mißtrauen gegenüber der kirchlichen und gesellschaftlichen Tyranei, die Gedankenfreiheit unterbindet, mehr aber noch, um dieses Wissen vor dem Mißbrauch durch ethisch Unreife zu bewahren, wurden und werden Geheimlehren auch heute noch nur durch speziell geschulte Eingeweihte an eine kleine Schar Auserlesene überliefert.
 
Die Art der Überlieferung ist unterschiedlich: Rein thelepathisch, durch Symbole, oft nur mündlich, niemals aber vollständig in Schriften niedergelegt. Diese Vorsicht soll vor Mißbrauch schützen. Wir könnten zwar bis in alle Ewigkeit intellektuell darüber spekulieren, wie es sein würde, wenn....., das....., dann ......, aber die klare, spontane Schau auf die karmischen Bindungen, den schicksalhaften Verflechtungen, fehlt, bis wir uns mit ganzem Herzen dem erlösenden Reifeprozeß, innerhalb der Praxis, zu widmen bereit sind. Solange wir nicht zu den Eingeweihten gehören, wissen wir nicht, wie wir zu einem unmittelbaren Erlebnis all unserer Existenzen, sowie den Zwischenzuständen kommen, und können nur sehr bedingt Erkenntnisse gewinnen, die zu höheren Bewusstseinsgraden führen.

Die Möglichkeiten zur geistigen Entwicklung kann sich aber nur demjenigen eröffnen, der die Chance nutzt, wenn er jemandem begegnet, der diese geheimen Überlieferungen kennt und bei diesem eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Praxis absolviert. Ziel ist es, die Fesseln der Prägungen unseres Geistes zu sprengen, Tugenden im Hinblick auf eine spezielle, höhere Ethik zu entwickeln, negative Eindrücke in unserem Geist in positive zu wandeln, um störende Gefühle zu bewältigen und geistige Kräfte aufzubauen.

Die rein verstandesmäßige, intellektuelle oder sentimentale Verarbeitung der Begriffe Karma und Wiedergeburt würde im Falle des Bevorstehen unseres Ablebens nur noch größere Ängste mit sich bringen. Die Vorstellung, alles erlebte, wie in einer ewigen Wiederholung, noch einmal erleben zu müssen, dürfte bei den meisten von uns Grauen hervorrufen. Aber genau so verhält es sich. Wir werden in jeder Lebzeit mit immer den gleichen Gefühlen und negativen Erlebnissen konfrontiert, bis wir unseren Lernprozeß abgeschlossen haben.

Seien wir ehrlich zu uns selbst, wirkliches Wissen entsteht aus Erfahrung und nicht aus emotionaler Rührseligkeit oder intellektuellem Geschwätz. Wenn wir nicht wachsam sind setzt der Verdrängungsprozeß ein und alles verschwindet wieder im Unbewussten. Wenn wir nicht konsequent unseren Weg gehen, haben wir eines Tages die Zeit die wir nutzen sollten, um für uns Klarheit über die Momente nach unserem körperlichen Ableben zu schaffen, mit oberflächlichen Spekulationen verspielt.

Wir wissen bisher, die Themen Karma und Reinkarnation selbst beinhalten Geburt, Alter, Krankheit und Tod in einer unendlichen Reihe von Lebzeiten. Die Qualen, die wir diesmal erlebten oder noch erleben werden, wiederholen sich im ewigen Kreislauf der bedingten Welt, dem Rad der Wiedergeburt. Die Prinzipien der geistigen Gesetze sind dafür verantwortlich. Häufig wird unser Leben durch die Sucht nach sinnenhafter Befriedigung dominiert. Einmal leiden wir darunter, nicht mit denen zusammen sein zu können, die wir lieben. Ein anderes mal müssen wir mit denen zusammensein die wir ablehnen. Oder wir leiden unter der Befürchtung, daß wir das, was wir besitzen, nicht halten können. In einem anderen Zustand dominiert uns die Furcht, daß wir das, was wir zu brauchen glauben, niemals bekommen könnten. In Wirklichkeit ist es von allem etwas, je nachdem welche Situation gerade eine geistige Vorstellung in uns weckt.

Zählen wir einmal die Zeit zusammen in der wir gelacht haben, in der wir fröhlich waren, in der wir geliebt haben. Auf wieviel Minuten kommen wir? Daran merken wir wie "Glücklich" unser Leben bisher tatsächlich ablief. Wer sich an seine Geburt erinnern kann, weiß, daß sie sehr schmerzhaft war. Wer seinem Alterungsprozeß objektiv gegenübersteht, weiß, daß er von dem Gefühl der Wehmut begleitet ist, daß alles einmal zu Ende sein wird. Wer einmal richtig krank war, weiß, wie dieser Zustand sein ganzes Denken und Fühlen ergriffen hat und wer den Tod nahen sieht, fühlt die größte Einsamkeit und Ungewißheit, die ein Mensch denken kann. Einsamkeit deshalb, weil wir unvorbereitet, uns allein gelassen fühlend, in völliger Ohnmacht in den Zustand des Todes gleiten würden. Ungewißheit deshalb, weil wir nicht wissen was uns dann erwartet. Oder hast Du Erfahrungswerte über den Zwischenzustand zwischen den Lebzeiten?

Das muß aber nicht sein, wenn wir uns richtig vorbereitet haben. Diese Vielzahl von Leiden können beendet werden. Das Gefühl von Einsamkeit verliert über uns an Macht in dem Maße, wie wir erkennen, daß in Wirklichkeit nichts stirbt, außer unserem Körper. Dabei hilft zudem, daß in diesem Prozeß unser Verständnis vom Ich und Mein zum Verständnis des gemeinsamen Ursprunges aller Dinge wandelt. Die Ungewißheit schwindet in dem Maße, in dem wir unsere Sichtweise des Sterbens an die realen Geschehnisse anpassen. Wir sehen und erleben die Zwischenzustände bis zur neuerlichen Wiedergeburt genauso klar und deutlich wie wir unsere Hände sehen können.

Gerade wegen dieser phantastischen Möglichkeiten zur Befreiung ist eine gewissenhafte Vorbereitung und beharrliches Üben, für eine kontinuierliche Entfaltung unserer Kräfte, sehr wichtig und gibt uns die Gewißheit, unser Ziel sicher zu erreichen.

Oberstes Ziel ist es zunächst spezifische Fähigkeiten zu entfalten, um an uns selbst einen, dem gewöhnlichen Tod ähnlichen, Vorgang willkürlich zu vollziehen.
Dann wissen wir schon einmal wie es sein wird, wenn unser Geist den Körper verläßt und kennen den Ort an den wir unseren Geist bewusst lenken. Das bedeutet, den Prozeß des Übergangs vom Tod bis zur Wiedergeburt zu beherrschen und noch nach dem Tod die Wahl des Schoßes zur Zeit der Wiedergeburt, günstig zu beeinflussen.
Dies bedeutet ein Leben in Harmonie mit der Natur sowie unserer Gesellschaft zu gestalten. Körperlich gesund und vital zu sein und im Gemüt fröhlich durchs Leben zu gehen ist eine Gabe dieser geistigen Kräfte.

Parallel dazu erlangen wir durch die Übungen auf den Seminaren die Kräfte, die Bewusstseinsformung eines anderen Menschen zu leiten. Damit erarbeiten wir uns die Fähigkeit, einem Verstorbenen den Übergang von einer Existenz in die nächste zu begleiten und zu erleichtern, auch wenn dieser von diesen Dingen nichts versteht. Liegt jemand im Sterben, können wir ihn durch den Zustand des Sterbens, vom Diesseits aus, durch die Zustände zwischen Tod und Wiedergeburt führen.

Wenn wir aber nicht die aus den meditativen Übungen entwickelten Kräfte besitzen, die uns ermöglichen, nach dem Tode in den höheren Zustand aufzusteigen, in dem das "Reine Licht" (Sinnbild für eine höhere Realität) heraufdämmert, sinken wir immer tiefer in unserem illusionsbehafteten Bewusstsein herab. Das "Reine Licht", schwindet aus unserem Bewusstsein. Dann sterben wir zum zweiten mal den Tod nach dem Tode und beginnen einen leidvollen Zwischenzustand zu erleben.

Noch tiefer als in den Verstrickungen der sinnentäuschenden, trugvollen, bedingten Welt, müssten wir in diesem Zustand verharren, solange unser Karma es bestimmt. Von hieraus gingen wir zu unserer Zeit wieder in einen Mutterschoß ein und begännen ein neues Leben, weiter an Leidenschaften gefesselt und dem Nichtwissen ausgeliefert. Haben wir jedoch während unseres Lebens besondere Kräfte entwickelt, treten wir durch eine letzte Willensanstrengung im Augenblick des Aushauchen, in den höchsten Zustand, in die übersinnliche Vereinigung mit dem "Licht" ein und unser Tod erfolgt ohne Bruch in der Bewusstseinsfolge. So überwinden wir, im Gegensatz zum Ungeübten, die Ohnmacht des Todes, die gewöhnlich die Trennung des Bewusstseins vom irdischen Körper begleiten würde.

Damit führen wir unser bis dahin geklärtes, gesammeltes Bewusstsein durch den Moment des Zwischenzustandes in ein neues Dasein. Im nächsten Leben wissen wir noch wer wir waren und lösen die möglicherweise übriggebliebenen Reste unseres Karma, bis wir vollständig vom Rad der Wiedergeburt befreite sind. Das bedeutet in einem Zustand höchster Wachsamkeit zu sein. In der Beherrschung dieser Kräfte durchbrechen wir die gewöhnlichen Vorgänge, indem wir freiwillig unseren alten, oder abgetragenen Körper zurücklassen und ohne eine Unterbrechung unseres Bewusstseins einen neuen Körper annehmen.
 
Der so Geübte stirbt niemals auf gewöhnliche Weise. Wenn er nicht plötzlich und unerwartet, bevor er die Reife erlangt hat, umkommt, gibt er nur seine physische Form auf, die er als Kleidung erkannt hat. Diese kann er bei vollem Bewusstsein beliebig an und ausziehen, während er in den Bewusstseinszustand des Lichtes eingetreten ist.

Weitere Disziplinen, die wir erlernen, sind das Sammeln kosmischer Energien und Ihre Verwandlung in Lebenskräfte und die Beherrschung der Traumebenen.

Wenn Du die beschriebenen Fähigkeiten verwirklicht hast, um selbstbestimmt, bei grösster, geistiger Klarheit in die nächste Lebzeit einzutauchen und den Zeitpunkt, Ort sowie die Umstände Deiner Wiedergeburt günstig beeinflussen kannst, hast Du die Voraussetzung für eine von Lebzeit zu Lebzeit ungehindert wachsende, geistige Entwicklung geschaffen.



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