
INHALTSANGABE
Einleitung Was bewirkt das Seminar Aneignung von angemessenen Verhaltensweisen Praktische Übungen Wissenschaftliche Methodik und geistige Prinzipien Die Wechselwirkung zwischen Gedanken und Körper Unser Körper Seelische Einflüsse auf den Körper Mechanische Denkmuster Was ist Bewusstsein Die psycho-physische Erregung Unser Geist Denkinhalte Träume Vorstellungen Die Bedeutung des Lerntriebes Entstehung von Stress Psycho-physische Interaktion Kommunikationsfähigkeit Grundregeln der Kommunikation Emotion als Problemlöser? Beschuldigungslenkung und Bewältigung Begriffserklärung
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Einleitung
In einer Zeit in der überlieferte Werte, in Frage gestellt werden, mehr noch, scheinbar nicht mehr vorhanden sind, kämpfen viele mit der Sinnentlehrtheit ihres Daseins. Sind diese Werte wirklich verlorengegangen oder finden wir diese nur noch als Erinnerung wie „das damals mal“ gewesen ist. Immer öfter taucht das Wort Ethik in Zusammenhang mit persönlicher Entwicklung auf, als sollte der Versuch unternommen werden, mit einem umfassenden Begriff, alles in einem Wort zu erklären. Dies geschieht in der Regel ohne konkreten Hinweis, was den nun als ethisch zu gelten habe.
Ethik bedeutet per Definition eine Anschauung zur Sitte und Moral in Bezug auf eine bestimmte Situation, unser wirkliches Handeln betreffend. Nur was bedeutet wirkliches Handeln, was ist ethisch und was unethisch. Eben um diese Fragestellung geht es auf unseren Seminaren, neben allem was wir für uns selbst zu erreichen streben. Dabei werden wir uns dieses spezielle Verständnis persönlich erarbeiten, um eine kritische Distanz gegenüber uns aufgezwungener Normen zu erreichen, die sich sonst in unseren Verhaltensweisen hindernd bemerkbar machen. So hat jedes Seminar ein Motto unter dem es absolviert wird. Auf diese Weise bekommen wir ein praktisches Verständnis jeweils über einen Teilbereich der Ethik und lernen gleichzeitig das Wissen zu leben d. H. anzuwenden. Plötzlich begreifen wir wieder etwas mehr vom Sinn des Lebens.
Was bewirkt das Seminar
Wen wir uns fragen, was erwarten wir von unserem Leben, also wie ist es genau, was wir wirklich erleben wollen, dann kommen wir auf so einfache Antworten wie fröhlich sein, glücklich sein, harmonisch sein, erfolgreich sein. Wir wollen aufregendes erleben und wünschen Abwechslung und spannende Momente als Bereicherung unserer Lebensinhalte. Diese Antworten entsprechen offensichtlich unseren elementaren Wünschen und Bedürfnissen.
Eine in fünf Kategorien gegliederte Anordnung dieser Wünsche und Bedürfnisse ergibt folgende Reihenfolge.
a. physiologische Grundbedürfnisse (gesundes Essen, wohltuende Getränke, saubere Luft, befriedigenden Sex, vitalitätsfördernde Körperaktivität)
b. Sicherheitsbedürfnisse (materielle Sicherung, Geborgenheit, Gesundheit, Altersversorgung, stabile Verhältnisse, Sicherung des Arbeitsplatzes)
c. Soziale Bedürfnisse (Gruppenzugehörigkeit, Freundschaft, Liebe, berufliche und private Kontakte zum Mitmenschen)
d. Ich-bezogene Bedürfnisse (sozialer Status, Anerkennung, Wertschätzung, Individualisierung)
e. Bedürfnisse nach Selbsterfüllung durch bewusste Lebens und Umweltgestaltung (kreative Selbstverwirklichung, Entwicklung potentieller Fähigkeiten, Persönlichkeitsreifung, autonome Selbstentfaltung, Entwicklung eines reiferen, höheren Bewusstseins).
Bleibt eines dieser Bedürfnisse unbefriedigt, wird sie zur Triebfeder unserer Denk Sprach und Verhaltensweisen, zum vorrangigen Faktor unserer Motivation und diktiert uns, auf was unsere Aufmerksamkeit als nächstes zu lenken ist. Diesen Vorgang können wir mit einem automatischen Prozess vergleichen, der uns übernimmt und bestimmt was wir zu tun oder zu lassen haben. Dieser Mechanismus setzt zwangsläufig ein, auch wenn wir glauben „Selbstbestimmt“ zu sein. Dies umso stärker, wie wir auf die Befriedigung unserer Wünsche und Bedürfnisse fixiert sind.
Wurde jedoch die Befriedigung erreicht, haben wir plötzlich Zeit für andere Dinge und streben die jeweils nächst höhere Stufe in der Skala der Grundbedürfnisse an. Erst wenn alle Grundbedürfnisse befriedigt sind, fühlen wir uns als Mensch rundum gesund, leistungsfähig und erfolgreich, im Grunde wohl und ausgeglichen.
Im zivilisierten Teil dieser Welt haben die meisten unserer Mitmenschen die ersten drei der oben genannten Kategorien erreicht. Jedoch spielt sich der gesamte berufliche und private Alltag in der vierten Kategorie der ichbezogenen Bedürfnisse ab.
Anerkennung, Status, Prestige und Selbstvertrauen sind dauerhaft Themen auf dieser Stufe. Jedoch kann die fünfte Stufe von einer großen Mehrheit nicht erreicht werden, da sich deren Kräfte vor allem im Statuskampf und bei der Einhaltung der jeweiligen Etikette zunehmend erschöpfen.
Diesen Zusammenhängen zwischen; welche Denk und Verhaltensweisen >>fördern bzw. hindern<< die Befriedigung unserer Bedürfnisse, geben wir auf unserem Seminar 1 besondere Aufmerksamkeit. Denn durch die Störungen unserer Bedürfniswelt sind unsere Kräfte, die wir für unsere Höherentwicklung benötigen, an die Aussenwelt gebunden. Auf dem Seminar I werden diese Energien zum großen Teil wieder freigesetzt.
Aneignung von angemessenen Verhaltensweisen
Der glücklichere Teil unserer Mitmenschen hat offensichtlich, in seinem angelernten Verhalten, eine besser angepasste Reaktion, mit der sie die Situationen des täglichen Lebens optimaler bewältigen können, als andere Menschen.
Währendessen Beobachtungen an einem Personenkreis mit den Schwierigkeiten bei der Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse deutliche Anpassungsprobleme an die jeweiligen Anforderungen einer Situation zeigten. Deshalb ist die Aneignung von angemessenen Verhaltensweisen ein wichtiges Thema auf unserem Seminar I.
Im Zuge dieser Beobachtungen haben wir vieles herausgefunden was dem Menschen hilft sich gut zu fühlen und dabei angenehm angeregt zu sein. Wir extrahierten aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen jene Erkenntnisse, die bedeutsam für den Erfolg jedes Menschen sind. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich gewisse geistige Prinzipien ableiten. Diese sogenannten Erfolgsprinzipien machen wir einerseits durch Privatkurse und andererseits durch unsere Ausbildungslehrgänge zum Beispiel auch Ihnen zugänglich.
In vielen Studien, die wir im Rahmen des nun schon über 20 Jahre existierenden Institutes machen, prüfen wir die Langzeiteffekte der Kursmethodik auf unsere Kursteilnehmer. Das Resultat ist, dass unsere Teilnehmer sich schon nach einigen Tagen, in denen sie diese Prinzipien anwenden, so positiv verändern, dass sie den Anforderungen des Lebens souverän gegenüberstehen.
Sie haben mehr Erfolg in persönlichen Lebensbereichen und auch das berufliche Umfeld erfährt einen enormen Aufschwung. Unerwünschte, überschießende, emotionelle Verhaltensweisen werden zum größten Teil beherrschbar. Die Gedanken sind geordnet und deren Kräfte sind auf ihre Ziele gerichtet. Häufig gesundeten sie schon nach kurzer Zeit von Krankheiten, die psychosomatisch bedingt waren. Erschöpfung und Depressionen wandelten in andauernde gute Laune und vieles mehr.
Diese enorme Schubkraft in allen Lebensbereichen hält für die Teilnehmer mit großer Dynamik bis zum heutigen Tag und mit aller Sicherheit auch noch in Zukunft an.
Das gibt unserer Überzeugung Recht, dass die Fähigkeiten zur Schaffung dieser wünschenswerten Lebensumstände erlernbar sind. Das heißt wir sind der Schmied unseres eigenen Glückes und das Schmieden können wir erlernen.
Am effektivsten lernen wir dieses Schmieden auf einem Kursus des Instituts für angewandte Psychologie.
Wir erlernen auf diesem zwei Tages Kursus die Funktionen und Anwendung einiger dieser oben genanten geistigen Prinzipien. Die angewandte Lernmethodik ermöglicht ein leichtes Verstehen und Anwenden dieser Prinzipien, bereits während des Kurses.
Weiterlesen: Erfolgreich Denken
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